Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zur Einführung des AIA mit 18 weiteren Staaten

Peter von Burg  Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 7. Dezember 2018 die Vernehmlassung zur Einführung des automatischen Informationsaustauschs über Finanzkonten (AIA) mit 18 weiteren Staaten und Territorien eröffnet.

Das Inkrafttreten des AIA mit den unten stehenden Staaten und Territorien ist per 1. Januar 2020 vorgesehen, ein erster Datenaustausch soll 2021 erfolgen. Die Erweiterung des AIA-Netzwerks der Schweiz trägt den aktuellen internationalen Entwicklungen Rechnung. Durch diesen erweiterten Anwendungsbereich des AIA werden weltweit gleiche Wettbewerbsbedingungen geschaffen (Level Playing Field), was dem schweizerischen Finanzplatz entgegenkommt.

Das schweizerische AIA-Netzwerk soll um folgende 18 Staaten und Territorien erweitert werden: Albanien, Aserbaidschan, Brunei Darussalam, Dominica, Ghana, Kasachstan, der Libanon, Macao (China), die Malediven, Nigeria, Niue, Pakistan, Peru, Samoa, Sint Maarten, Trinidad und Tobago, die Türkei und Vanuatu. Vor einem ersten Datenaustausch mit diesen Partnerstaaten wird der Bundesrat nochmals prüfen, ob sie die Voraussetzungen des AIA-Standards erfüllen. Die Vernehmlassung dauert bis am 20. März 2019.

Die Medienmitteilung und weitere Unterlagen sind hier abrufbar.