Kanton Zug plant moderate Steuererhöhung

Manuel Kreis – Der Regierungsrat des Kantons Zug plant, mit einer moderaten Steuererhöhung, rund 50 Millionen Franken Mehreinnahmen zu generieren, um den Staatshaushalt zu entlasten.

Der Regierungsrat des Kantons Zug will trotz Entlastungsprogramm 2015–2018 weitere 100 Millionen einsparen. Dank "Finanzen 2019" soll der Staatshaushalt ab 2020 wirksam ausgeglichen werden. Mit "Finanzen 2019" will der Regierungsrat mit rund 100 Sofortmassnahmen und 300 weiteren Massnahmen den Staatshaushalt nachhaltig um rund 65 Millionen Franken entlasten.

Ausserhalb des Prozesses "Finanzen 2019" erwägt die Regierung mittels einer moderaten Steuererhöhung (Anhebung des Steuerfusses von 82% auf 86%; Erhöhung des Einkommenssteuertarifs für besonders Gutverdienende), rund 50 Millionen Franken Mehreinnahmen zu generieren, um den Staatshaushalt insgesamt um rund 115 Millionen Franken zu entlasten. In den nächsten Monaten werden die Massnahmen ausgearbeitet und die entsprechenden Verordnungs- und Gesetzesänderungen ab März 2018 in die externe Vernehmlassung geschickt. Eine allfällige Volksabstimmung fände im Herbst 2019 statt. Die Gesetzesänderungen sollen per 1. Januar 2020 in Kraft treten.

Die Finanzdirektion des Kantons Zug hat am 6. April 2017 eine Medienmitteilung und eine entsprechende Präsentation veröffentlicht. Alle Unterlagen sind hier abrufbar.